Erstes Feedback

3 Wochen läuft der erste offene openreli Kurs schon. Für alle ein großes Experiment.
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Nach 3 Kurswochen #openreli

  • habe ich neue Inhalte und Techniken kennengelernt (61%, 17 Stimmen)
  • denke ich viel über Kompetenzorientierung im RU nach (57%, 16 Stimmen)
  • habe ich neue Leute kennengelernt (54%, 15 Stimmen)
  • merke ich, dass ich mir mehr Zeit für den Kurs nehmen muss (46%, 13 Stimmen)
  • freue ich mich schon auf die praktische Phase (43%, 12 Stimmen)
  • bin ich fasziniert von der Art des Online-Lernes (39%, 11 Stimmen)
  • weiß ich immer noch nicht so recht, was und wie ich hier etwas lernen kann (11%, 3 Stimmen)

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38 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo, die Vielzahl der Plattformen bringt tatsächlich die Gefahr mit sich, dass man sich eben in der Vielfalt der Beiträge nicht mehr zurecht findet bzw. die Verbindung zu ähnlichen thematischen Äußerungen herstellen kann. Das war mitunter auch ein Grund, warum ich mich entschied, nicht auf mein Blog zurückzugreifen, sondern meine kurzen Beiträge als Mail-Beitrag auf openreli veröffentlichn zu lassen.
    Zwei Ansätze für das Orga-Team erlaube ich mir aber noch in den Raum zu werfen:
    – WordPress bietet die Möglichkeit, durch Widgets in der Sidebar auch die neuesten Kommentare anzuzeigen. Dies wäre recht hilfreich, um einen besseren Überblick über die Beiträge, die mehrere TeilnehmerInnen ansprechend finden, zu erhalten. Die Twitter-Leiste ist meiner bescheidenen Meinung nach viel zu lang, einige Tweets kommen ja sowieso wiederholt vor.
    – Die Möglichkeit zur Einrichtung eines Forums, hier kann man thematisch sehr gut für Ordnung zu sorgen. Ein bekanntes Tool dafür ist phpBB, hier der Link zum deutschsprachigen Supportforum: https://www.phpbb.de/
    Nichtdestotrotz finde ich die Idee dieses Online-Kurses genial, mutig, empfehlens- und unterstützenswert. Und ich bin sehr gespannt auf die weiteren Veranstaltungen!

    • Lieber Jürgen – stimmt: jetzt wo die Kommentare “rollen” ist das Widget bei reduzierter Tweet-Liste eine gute (und bereits umgesetzte) Idee, danke! – Mit dem Forum haben wir auch schon überlegt, es aber wieder verworfen, da es a) keine mich zufriedenstellende Plugin-Lösung gibt, b) eine zusätzliche “Plattform” einführt, die bei reger Kommetar-Nutzung eher Verwirrung statt Ordnung schafft. Prinzipiell erscheint die “Blog-Beitrag & auf der Startseite eingeblendete Kommentare”-Lösung “sauberer”.

      • Die Macher von WordPress stecken auch hinter bbPress (Link: http://bbpress.org/), einer Pluginlösung speziell für WP. Aber es stimmt auch, es wäre eben eine zusätzliche Plattform. Man könnte es aber auch als “Ersatz” sehen, gerade z. B. von Facebook, da hier doch viele eine gewisse verständliche Nutzungsscheu zeigen (gebe zu, ich zähle mich dazu). Und der offizielle Einsatz von Facebook im Unterricht bzw. der darauf basierende Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden wurde in einigen Bundesländer untersagt, also kann kein Lerneffekt in dem Sinn darauf zurückgeführt werden.

  2. Hallo openreli,
    bislang konnte ich noch keine eurer Sessions live verfolgen. Ich schaue sie mir aber immer später im Nachgang „aus der Konserve“ an. Die Ermöglichung einer flexiblen Zeiteinteilung ist übrigens ein Punkt, den ich sehr begrüße.
    Als „Junglehrer“ sind mir die Diskussionen über kompetenzorientierten Unterricht und dessen praktischer Umsetzbarkeit aus dem Studienseminar noch sehr geläufig. Ich betrete hier also nicht komplettes „Neuland“. Dennoch haben die Online-Sessions und die Diskussionen im Chat für mich einen großen Nutzen. Bei „Junglehrern“ besteht die Gefahr (wie bei mir auch), dass sie zunächst ganz viele Baustellen gleichzeitig zu bewältigen haben: die im Vergleich zum Referendariat hohe Stundenzahl, Klassenlehrer – und Tutorenfunktion, Elternabende, Elterngespräche, Kennenlernen des neuen Verwaltungsaufwands usw., um nur einige Beispiele zu nennen.
    Das Kerngeschäft Unterricht verliert man dabei manchmal fast aus den Augen, wozu natürlich auch die Reflexion des eigenen Unterrichts gehört. Mithilfe von openreli gelingt für mich diese Reflexion auf einer höheren Qualitätsstufe als durch ein einsames In-Sich-Gehen im stillen Kämmerlein, was letztendlich oft nur oberflächlich geschieht. Zumindest ist das meine persönliche Wahrnehmung.
    Für die Zukunft erhoffe ich mir weitere positive Impulse für meinen Religionsunterricht und freue mich natürlich auch auf die praktische Phase.
    Viele Grüße
    Alexander

    • Hallo Alexander,

      Vielen Dank für Deine Beitrag. Ich denke, es geht manchen so, dass sie zeitlich sehr angespannt sind, sich die Beiträge ansehen, aber sich nicht immer selbst einbringen können. Für uns ist aber wichtig zu erfahren, dass die Online-Sessions und die Diskussion darüber neue Impulse geben können.
      Auch als Kollege, der schon länger in Dienst ist, kenne ich die Erfahrung gut, dass es einfach sehr viele “Baustellen” gibt, an denen man gleichzeitig arbeiten muss. Beim Unterricht greife ich oft auf vorhandenes Material zurück. Auch ich kann meinen Unterricht nicht von heute auf morgen auf “kompetenzorientiert” umstellen. Ich nehme mir jeweils eine Klassenstufe oder eine Unterrichteinheit heraus, in der ich versuche, neue Akzente zu setzen. So bin ich schon sehr gespannt auf den praktischen Teil unserer Veranstaltung. Vielleicht gelingt es uns, durch den Austausch von Materialien, beim eigenen kompetenzorienten Unterricht schneller voran zu kommen.

  3. Ich habe bisher keine der openreli-sessions live verfolgen können und ich muss sagen, dass ich das Nebeneinander von Chat und Vortrag auch schwierig finde. Ich merke, dass mir der Zeitaufwand zu groß ist, dass in der Stunde zu wenig für mich dabei herumkommt, ich lese lieber schriftliche Zusammenfassungen und diskutiere dann per Kommentare oder so. Es geht einfach zu viel Zeit mit technischen Details und Störungen verloren. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich das ganze irgendwie “nebenbei” erledigen will und einfach nicht die Zeit und Ruhe habe. Trotzdem bin ich sehr begeistert von der ganzen Sache und erhoffe mir immer noch gute Impulse für meinen RU am Berufskolleg. Ich bin erst seit 3 Jahren dabei und immer noch auf der Suche nach meinem persönlichen Ansatz, der die Realität in meinen Klassenzimmern und meine SuS Ernst nimmt und nicht die Erwartungen der Landeskirche, pädagogische Modelle oder so was. Vielleicht bin ich auch zu alt für solche komplizierten Modelle…bin eher pragmatisch orientiert momentan… bin weiterhin sehr gespannt auf die praktische Phase von openreli!

    • Hallo Uta,
      was hast Du denn für Klassen an Deinem Berufskolleg? Ich bin auch an der BBS (in Rheinland-Pfalz), wir haben Hauswirtschaft, Soziales und Wirtschaft – vielleicht lohnt sich ein Austausch?
      Schöne Grüße
      Marion

      • Hallo Marion, ich bin in NRW und habe Klassen im Baubereich (Maurer, Stahlbetonbauer), Landwirtschaft, Technische AssistentInnen Gestaltung und Jugendliche ohne Ausbildungsplatz, teilweise mit Lernstörungen etc.. Die meisten sind NICHT interessiert an Reli, ganz schön hartes Brot – oder wie erlebst du das? Vielleicht finden wir noch mehr BerufsschullehrerInnen und vernetzen uns per Facebook oder so? Gruß, Uta

        • Hallo Uta,
          okay – dann hast Du also gerade die Klassen, die ich nicht habe … Auch das kann ja ein Ansatz sein, sich zu ergänzen ;-).
          Jugendliche ohne Ausbildung und/oder ohne Hauptschulabschluss hatte ich auch lange Jahre. Mit den anderen Gruppen hatte ich im eigenen Unterricht noch nichts zu tun, begleite aber Referendare in diesem Bereich, sollte mich also hineindenken können und profitiere sicher sehr vom Austausch. Meine Klassen machen es mir insofern etwas leichter, als sie religiöse Aspekte in ihrem Beruf benötigen, dies auch annehmen und insofern motivierter sind.
          Die Idee, uns breiter zu vernetzen, finde ich reizvoll. Allerdings habe ich im Moment noch keinen Facebook-Account, sondern (psst!) Berührungsängste. Scheint aber praktisch zu sein, und mir fällt keine echte Alternative ein. Lass mich noch ein bisschen überlegen, ob ich über diesen Schatten springen soll, okay? Vielleicht kann mich ja jemand davon überzeugen? Für Argumente bin ich offen… und für Vernetzung sowieso.
          Schöne Grüße
          Marion

  4. Hallo zusammen,
    kann ich das hier auch mehrmals machen? ich finde den Knopf nciht, der meine “Umfrageergebnisse” zurücksetzt…
    Heute morgen war es noch vorwiegend “ich weiß noch nicht, was ich hier lernen kann” – nach einem Tag neugierigen Ausprobierens ist es stattdessen “ich habe neue Techniken (na ja, eine) und neue Leute kennengelernt, freue mich auf die praktische Phase und bin fasziniert.
    Mehr Zeit brauche ich aber immer noch ;-)
    Macht Spaß! ich hoffe, Euch auch…

    • Hallo Marion,
      super, dass Du gestern viel auf openreli entdeckt hast, dass Dich weitergebracht. Dass Du Kontakte geknüpft, Technik ausprobiert hast und nun Lust auf die praktische Phase hast . Auch mir geht es so, dass ich viel mehr Zeit bräuchte. Um viele Beiträge zu lesen und mich selbst einzubringen. Aber das Gut ist: Auch nach Woche 9 wird openreli nicht spurlos verschwinden. Danach gibt es weiter die Möglichkeit, die Materialien zu nutzen mit anderen weiterzuarbeiten.
      Zu Deiner Frage mit dem Zurücksetzen des Umfrageergebnisses. Bei mir hat es geholfen den Browser zu schließen (oder einen anderen zu verwenden). Zudem könntest Du probieren die Coockies und den Cache des Browsers zu löschen. Aber im Grunde ist ja Deine positive Rückmeldung auch so angekommen, oder?

      • Hallo Olav,

        ja, das hoffe ich sehr… zum Glück gibt´s ja immer mehrere Wege, ein Problem zu lösen bzw. eine Botschaft zu transportieren.
        Für Deinen Versuch, mir den “Knopf” zu zeigen, danke ich Dir herzlich – aber da bin ich leider schon wieder raus – Cookies? Cache?? Anderen Browser verwenden??? Falls mir die Notwendigkeit je wieder begegnet, das zu können, weiß ich ja jetzt (auch nach den 9 Wochen), wen ich fragen kann ;-) Also: Danke!
        Schöne Grüße
        Marion

  5. Hallo, openreli,
    ich kämpfe immer mit meinem Internet, dass mir hinterhinkt, und steige ich des öfteren ungeplant aus Chats etc aus. Die Tonqualität finde ich manchmal auch gewöhnungsbedürftig. Chatten und Videokonferenzen sind schwierig, weil man ja doch beidem folgen möchte, und schwupps, hat man schon wieder 2 Sätze Vortrag verpasst.. Ich finde das Ganze auch noch etwas unübersichtlich, aber spannend. Ich freu mich jetzt auf die Praxis, und finde es ganz toll, dass es sowas wie openreli gibt, wo man alles mögliche ausprobieren kann, ohne gleich Schaden anzurichten…….
    Ich scheitere im Alltag aber meistens daran, dass ich moderner ausgestattet bin als die Schulen, an denen ich arbeite (wie kriege ich den USB-Stick in den Videorekorder?) und an anderen äußeren Umständen. Na ja. Vielleicht können die baierischen Schulen ja auch irgendwann mit openreli Schritt halten – die Hoffnung stirbt zuletzt.

      • Haha. Was ist ein Smartboard???? Ich habe eine Schule mit einem PC-Raum ohne Internet und eine 2. Schule mit 1 einzigen Klassenzimmer mit Whiteboard. Eines soll im Laufe des Schuljahres noch dazukommen. Im Physiksaal kann man notgedrungen Filme schauen, wenn gerade kein Unterricht drinnen ist. Und im Klassenzimmer meiner 9. steht tatsächlich ein Beamer mit PC und Internet. Der Beamer gehört wahrscheinlich dem Kollegen privat, vermute ich. Kein Mensch hat hier ein Smartboard, vorher gehe ich wahrscheinlich in Rente, und ich bin erst 46.

        • Smartboards sind die Whiteboards der Firma Smart. In unserer Region ist “Smartboard” zu einer Art Synonym für Whiteboards geworden. Also keine Panik, deine Schule 2 hat schon so ein Ding und ist damit besser ausgerüstet als meine.
          Im September hielt ich ein paar Wochen lang Vertretungsunterricht an einer anderen Grundschule, die seit einem Jahr so ein Whiteboard besitzt, und ich sah sofort meine Chance. Ich bequatschte die Schulleiterin, und sie ließ mich netterweise in den leeren Saal hinein. Es stellte sich heraus, dass sich die Kollegin, die das Board im vergangenen Schuljahr betreut hatte und nun in die Nachbar-(Filial-)Schule versetzt worden war, den Laptop vom Whiteboard abgestöpselt und mitgenommen hatte. Das war natürlich blöd, denn die Software von Promethean besitzt Registrierungsschlüssel, und ich habe weder die Software noch einen gültigen Schlüssel.
          Also war’s nix mit der weiten Welt der Whiteboard-Methodenvielfalt. Ich nutzte das Whiteboard dann halt nur als Beamer … so blieb uns immerhin noch das Kino-erlebnis.
          Nichtsdestoweniger finde ich die Dinger toll – vor allem dann, wenn man nicht selber präsentiert, sondern die Schüler machen lässt.

  6. Der Kurs trifft mit seinem gesamtthema und auch mit den einzelnen Veranstaltungen genau den nerv derzeitiger religionspädagogischer Diskussion.

  7. Hallo zusammen,

    ehrlich gesagt habe ich gleich zu Beginn etwas den Anschluss verloren – ich denke immer noch darüber nach, ob ich zum Zweck des Austauschs einen Blog eröffnen (ist das das passende Verb?) sollte, ob meine Facebook-Abstinenz ein Hindernis darstellt usw. Sooo viele Möglichkeiten, aber das will ja alles auch weiterverfolgt werden… Was dazu führt, dass ich mich immer noch nicht offiziell “vorgestellt” habe. Also: Nachholbedarf! – und bei uns enden die Ferien heute schon wieder, seufz.
    Dafür hab ich keine Berührungsängste mit der Kompetenzorientierung – über die denke ich seit Jahren nach, habe meinen Unterricht darauf ausgerichtet, arbeite im Fachseminar damit (was Herr Lenhard in seiner Einleitung sagt, entspricht ziemlich genau unserem Konzept) und bin nach wie vor ziemlich begeistert von alldem. Meine SchülerInnen (Berufsbildende Schule) übrigens ebenfalls. Das wären ja gute Gründe, mich werbend einzuklinken, ich weiß schon. Mal schauen, ob ich mich in den nächsten Tagen mal aufraffen kann, die Grundsatzfragen zu klären.
    Wär ja schade, den Anschluss an ein so spannendes Projekt dauerhaft zu verpassen!
    Schöne Grüße – und vielen Dank für´s Lostreten!
    Marion Holzhüter

    • Hallo, mir geht es genau so. Ich bin Laie auf dem Gebiet und freue mich schon über neue Fähigkeiten , über die andere wahrscheinlich lächeln würden.
      Ich mache es momentan noch über mail, aber mal sehen, vielleicht kann ich ja noch viel lernen; zumindest auf dem Gebiet des Computern.

      Gruß, Barbara

      • Hallo Barbara,

        vielen Dank für den netten Kommentar – da komme ich mir gleich nicht mehr ganz so blond vor…
        Ich finde es eigentlich ganz lehrreich, mir noch mal ein ganz neues Gebiet zu erschließen. So fühlt sich das für manche Schülerinnen vermutlich auch an: “Religion, hmmm… klingt ganz spannend, aber davon hab ich so wenig Ahnung, dass ich schon einfachste Dinge nicht kapiere (wie peinlich!!!), und bin ich nicht bisher auch ohne ausgekommen?!” Wenn sie das einmal überwunden haben, fängt es schnell an, Spaß und Sinn zu machen.
        Warum soll es mir anders gehen…
        Wenn Du magst, können wir ja überlegen, ob wir miteinander die Computer-Gespräche führen, die andere vor Jahren schon geführt haben. Auch wenn wir eigentlich Kompetenzorientierungsgespräche führen “sollen” (Scherz!!! an alle, die mitlesen: ich weiß schon, dass ich nichts “soll”… finde es aber spannend, wie sich hier die Kompetenzen – unsere – verschränken. Oder verschränken könnten.). Vermutlich gibt es andere wie uns, die auf diesem Niveau profitieren könnten.
        Ich will nur selber ein wenig aufpassen, hab nämlich eine Neigung zum E-Mail-Junkie, verbringe Stunden damit, Zeug auf die Seminarhomepage hochzuladen oder in Dropboxordner zu versenken (ich hab also nicht gar keine Ahnung, bewege mich derzeit aber nicht in so öffentlichen Räumen, das ist mir noch suspekt), und sooo viel Zeit hab ich nun auch wieder nicht. Aber auch das ist ja der Normalfall.
        Also: Wenn Du Lust hast, gerne.

        Schöne Grüße
        Marion

    • Hi, Marion!
      Machen wir in der Produktionsphase etwas gemeinsam? Ich bin auch in einer berufsbildenden Schule. Und ich stehe mit der Kompetenzorientierung noch eher am Anfang (bin am umstellen), dafür bin ich medial ganz gut drauf – da könnten wir uns ergänzen.

      • Hallo Reinhard,

        ja klar, sehr gerne!
        Mir juckt es schon in den Fingern… muss mich aber noch durch die diversen Hausaufgaben durcharbeiten. Bloggen hab ich heute (halbwegs, schlicht und mit witzigen Umwegen) schon mal kapiert, es gibt also noch Hoffnung ;-)
        Ich bin gespannt – danke für das Angebot!
        Schöne Grüße
        Marion

      • Hallo Reinhard,

        inzwischen bin ich einen Schritt weiter mit den Hausaufgaben (kannst ja bei den Aufgaben zur zweiten Woche mal schauen, ob Du mit meinem Stil klarkommst…), und mein Hinterkopf spinnt gerade heftig Ideen für die Produktionsphase.
        Bei meiner ersten Antwort auf Dein Kooperationsangebot habe ich zu fragen vergessen, ich welchen Klassen Du denn unterwegs bist. Das kriege ich auch mit Deiner Selbstvorstellung nicht heraus. Wäre ja schön, wenn es zu meinen “sozialen Klassen” passen würde – und wenn nicht, würde ich die möglichen Synergien gern gleich mit einspinnen und das ebenso spannend finden. Hat natürlich alles auch Zeit, bis es losgeht – aber wie gesagt: meine Phantasie hält sich nicht an Ablaufpläne…
        Schöne Grüße
        Marion

        • Hi, Marion!
          Schön, dass deine Phantasie schon so spurt, ich habe meinen Kopf noch mit anderem so voll, aber bis zur Kreativphase sollte ich es hinbekommen.
          Zu deiner Frage: Ich bin aus Österreich und unterrichte an einer Berufsbildenden Höheren Schule, konkret an einer Höheren Technischen Lehranstalt. So etwas gibt es in Deutschland meines Wissens nicht 1:1, aber entscheidender ist wahrscheinlich, dass unsere Klassen vom Alter halbwegs kompatibel sind: Ich kann da 15- bis 20jährige anbieten.
          Liebe Grüße, Reinhard

          • Hallo Reinhard,

            mein Kopf füllt sich ab morgen wieder, bis heute hatte ich Herbstferien – da ist gut spinnen.
            Meine SchülerInnen sind 16 bis 50+, Schwerpunkt aber auch bis 20. Das sollte also passen. Allerdings ist mein Unterricht recht stark berufsbezogen. Ich bin aber flexibel… Wir werden ja sehen.
            Schöne Grüße
            Marion

  8. Hallo Ulrike,
    Ich chatte eigentlich gerne, aber erstens ist es schwierig neben dem Zuhören auf den Chat zu achten, andererseits orientieren sich die Chatbeiträge ja nicht immer am Thema, sondern verselbstständigen sich. Da muss man dann schon Multitasking fähig sein. Mein Vorschlag wäre, einen Vortrag nicht durch den Chat zu bereichern ( mir scheint die Ablenkung zu groß),sondern erst im Nachhinein verschiedene aufgeworfene Fragen ( die man während des Vortrages mitteilen kann) zu beantworten , vielleicht kann man parallel verschiedene Themen in verschiedenen Räumen diskutieren. das hätte den Vorteil, dass nicht so viele auf einmal schreiben und man könnte besser folgen ( im Prinzip Tutorengruppen zur Vorlesung). Ob das hilfreicher ist, weiß ich nicht. Mir persönlich schon, weil es strukturierter wäre und ich könnte mir aussuchen zu welcher Frage ich mitdiskutieren will, bei anderen könnte ich das Chatprotokoll einsehen.

  9. Hallo, leider habe ich schon fast aufgegeben, weil alle mails, die ich geschrieben habe, in denen ich mich vorgestellt habe etc. irgendwie gar nicht aufzufinden sind.
    Ich merke ganz deutlich, dass ich noch massive Defizite in allen technischen Dingen habe, was das Computern angeht. Momentan verfolge ich mit Interesse die Beiträge der anderen, weiß allerdings kaum, wie ich aktiv hineinkomme in den Prozess, weil mir das know how fehlt.

    Gruß, Barbara

    • Vielen Dank, Barbara für die Rückmeldung. Wir haben bei der Anmeldung ja abgefragt, wer Unterstützung haben möchte und wer welche gibt. Wenn du magst können wir dir eine/n Unterstützer/in zuordnen, so dass ihr euch im Tandem austauschen könnt. Wäre das hilfreich?
      Dass deine mails nicht aufzufinden sind ist bedauerlich. Magst du mir nochmal eine Kopie schicken? -> lohrer@comenius.de. Lass’ uns/mich bitte weiterhin wissen, wo wir konkret helfen können, denn genau dafür haben wir diesen Kurs initiiert. Damit sich religionspädagogische Netzwerke und kollegialer Austausch bilden. Das finde ich persönlich eigentlich sogar wichtiger als den professionellen Input, für den wir auch weiterhin versuchen zu sorgen.

      • Guten Morgen,

        das ist ja toll; jetzt habe ich das zweimal geschrieben, aber das macht ja nix. Irgendwie werde ich da noch durchsteigen :-)
        Danke

  10. Neben den positiven Aspekten (eben abgehakt) möchte ich auch ein paar negative anmerken. Zunächst ist die Technik gewöhnungsbedürftig und verlangt einiges von den Teilnehmer/innen. Also so einen Kurs mit meinen Kolleginnen zu machen, wird allein daran scheitern.
    Ich bin ständig auf der Suche, wo und wie ich was eintrage, bei rpi-virtuell, thimble oder blog. Fände es gut, wenn man einen zentralen Ort hat. Man möchte ja eigentlich auch auf andere eingehen. Der Beitragsmixer hilft mir nur bedingt. Aber vielleicht will man ja gerade die Vielfältigkeit der “Kanäle” zum Ausprobieren. Eigentlich bin ich immer noch etwas verwirrt.
    Zum Inhaltlichen: so sehr ich weiß, dass wir Lehrer und mit KoU auseinandersetzen müssen, frage ich mich manchmal, was mir das hilft. Vieles erscheint nicht neu, nur der Ansatz des Blickes verändert sich. (Denke da an Klafikis Unterrichtsplanungsfragen). Aber angesichts meiner Schüler vor Augen habe ich häufiger mit grundlegenderen Problemen zu kämpfen als mit meinem Anspruch nach Kompetenzvermittlung (Kampf um Anerkennung des Faches bei Schülern, Kollegen und der Schule an sich). Dadurch wirkt vieles eher abgehoben, aber dies ist nicht das Problem des Themas, sondern allein meines, was sicherlich von einigen mehr oder weniger geteilt wird. Es enttäuscht nur, wenn man überlegt, was möglich ist. Ich will mich auch nicht durch die Behinderungen entschuldigen, aber ich will auch nicht ständig mit dem Gefühl herumlaufen, dass ich Schuld bin am schlechten Unterricht. Nein, ich lasse den Kopf nicht hängen, aber “religiöse Kompetenzen” sind für viele Schüler weniger einsichtig als in anderen Fächern.
    Ich wünschte mir eine regionale Fortbildung auf Schulamtsebene zum Thema.

    • Hallo Heinz-Jürgen,
      das geht mir ähnlich. Vor allem das mit den vielen Kanälen und ich werde ganz sicher nicht alle Kanäle immer absuchen. Dazu fehlt mir einfach die Zeit. Eigentlich denke ich auch jedes mal nach eine Videokonferenz, dass der Austauschbedarf über die Themen enorm ist und im Chat es wild chaotisch durcheinander läuft. Da kann ich kaum dem Vortrag folgen und denke immer, dass ich das nochmal anschauen muss. Und dann fehlt Zeit!
      Und im Moment fehlen mir auch die theoretischen Grundlagen. Ich habe dazu bisher nichts gelesen, bin auch nicht als Ausbildungslehrer tätig und bin auch sehr unsicher in diesen Diskussionen. Es ist alles sehr viel auf einmal!

      • Liebe Ulrike – der Chat ist eine Art “Backchannel”, also eine Möglichkeit der gerade in Adobe Connect gegebenen Frontal-Input-Struktur entgegenzuwirken: Was die Referierenden sagen und zeigen muss nicht einfach so “geschluckt” werden, sondern kann zeitnah kritisiert/bestätigt/kommentiert/erweitert werden. Dass der Chat dabei nicht immer eng am Geschehen bleibt, ist m.E. nicht schlimm, da ja niemand gezwungen ist ihm zu folgen – es ist ja auch vollkommen in Ordnung sich nur auf den Vortrag zu konzentrieren und ggf. im Nachhinein Anmerkungen und Nachfragen zu formulieren. – Ich nehme mir – an die eigene Chatplappernase packend – für die nächsten Events dennoch mehr Zurückhaltung vor. :-)

        • Hey, war ja keine Kritik an niemand direkt. Ich glaubte von mir ja auch immer, dass ich Multitaskingfähig sei…aber vielleicht lässt das im Alter nach. Der Chat an sich ist schon gut aber vielleicht versuche ich ihn auch erstmal zu irgnorieren. Die verschiedenen Fragenstränge wurden eindeutig zu komplex. Grundsätzlich fehlt mir Zeit und Freiraum nochmal Grundlagen nachzulesen. So ein Grundlagenauffrischungskurs für alternde Frauen wäre vielleicht mal nett??? ;-)

          • Liebe Ulrike!
            Wenn dich der Chat stört, stelle die Präsentation einfach auf “Vollbild”, dann bekommst du vom Chat gar nichts mit.
            Dein Beitrag ist eine gute Anregung, das nächste Mal darauf hinzuweisen.
            Danke + lG, Reinhard

    • Lieber Heinz-Jürgen, die Vielzahl der von uns angebotenen Kommunikationskanäle können in der Tat unübersichtlich wirken, bieten andererseits aber auch Zugangsmöglichkeiten für gestufte vorhandene Kompetenzen in diesem Bereich (und schließen dadurch niemanden von einer inhaltlichen Teilnahme aus). Eine Mail an beitrag.openreli@matthiasheil.de ist niederschwellig, jedoch lernt man dadurch natürlich nicht wie man einen Blog einrichtet oder mit einem Thimble umgehen kann. So sind alle Teilnehmende und -gebende letztlich auf sich selbst rückverwiesen, den für sie passenden Weg zu finden. – Eine noch übersichtlichere Sammlung der Wochenbeiträge im Mixer gibt es für meine Begriffe nicht, jeder Link führt zu kommentierbaren Einzelbeiträgen, so dass man sich ggf. problemlos äußern kann. – Inhaltlich gebe ich dir recht, es gibt bisweilen Aspekte unseres Wirkens, die uns wichtiger erscheinen als kompetenzorieter Unterricht. Für mich ist es aber leistbar, zumindest hin und wieder Aspekte umzusetzen zu versuchen. Ich wehre mich mit Händen und Füßen dagegen professionell stehenzubleiben, weil ich von all dem auch Ärgerlichen blockiert oder an die Kette gelegt werde. Der Perspektivwechsel weg vom Inhalt und hin zu den jungen Lernenden ist – auch hier hast du recht – nicht wirklich revolutionär, aber offensichtlich doch erforderlich. Wenn ich meinen eigenen Unterricht anschaue, gibt es da durchaus Entwicklungspotenzial (vor allem in der Oberstufe). – Regionale Fortbildungsangebote gibt es in der Regel schon, die Stärke von openreli ist jedoch die überregionale Vernetzung (dies zeichnet sich auch schon in den Umfrageergebnissen ab. Das eine schließt das andere ja nicht aus, vielleicht bereichern unsere Input-Sessions ja auch das regionale Angebot.

      • Lieber Matthias, natürlich hast du Recht damit, dass die Möglichkeiten sehr vielfältig und für jede Kenntnisstufe Angebote macht.Ich sehe es aus der Perspektive von Kollegen/innen, die über Word noch nicht viel hinausgekommen sind. Bei meiner Multiplikatorenarbeit für rpi-virtuell (hatte damals kleine Filmsequenzen und pdf-Dateien zur Anleitung gemacht) hatte ich immer wieder festgestellt, dass das, was uns so einfach erschien, viele erschlug und sie befürchteten durch viele Fragen sich zu outen als schwierige Lerner. Ich bin ja auch begeistert, was Ihr da aufbietet, denn der Versuch ist sehr mutig, mit einer solchen Technik an den Mann oder die Frau zu gehen. Ich weiß nur, dass meine Kolleginnen gerade diese Vielfalt als unübersichtlich empfinden und sie diese eher hemmen würde. Man liest ja auch nicht immer die Texte zur Erklärung so sorgfältig und viele wollen sich an den Computer setzen und was machen und nicht erst Zeit mit Ausprobieren vertun. Die Stunden, die ich brauchte, das alte rpi zu verstehen, sind nicht zu zählen. Das neue macht mir Schwierigkeiten, weil ich sozusagen drei Jahre ausgeklinkt war, werde es aber wohl irgendwann hinkriegen (meist in den Ferien).
        Zum Inhalt: Ja, du hast vollkommen Recht, Lernen auch für uns ist wie Rudern gegen den Strom, bleibt man stehen, treibt man zurück. Ich habe noch viel Leidenschaft für das Fach, freue mich, wenn Schüler mich über skype privat anrufen und ich mich mit ihnen über Gott oder Buddhismus unterhalten kann, weil sie das wissen wollten, aber in der Schule sich nicht trauten. Mir zeigt das, das ich “wenigstens” als Person bei den Schülern akzeptiert bin. Es enttäuscht mich aber, wenn ich als Kollege merke wie ich in dem Willen, mein Fach voranzutreiben, mich voranzutreiben, allein bleibe und man mir den “unverbesserlichen Idealisten” unterstellt (was für mich eher eine Auszeichnung ist), und es bedeutet, dass ich vieles allein angehen muss. Ich merke aber auch meine Begrenztheit und weiß um meine Schwächen. Schwächen schwächen, Stärken stärken bleibt eine lebenslange Aufgabe, aber mit dieser Einstellung bleibt man als Lehrer oft Außenseiter und allein. Als Klassenlehrer habe ich so viele Dinge zu beachten und tun, dass eine Auseinandersetzung wie diese oft entweder nur in den Ferien oder in Lehrgängen möglich ist. Ich entdecke dabei, dass ich wie viele Kollegen eigentlich nur unter dem Primat denke, was kann ich schnell in meinem Unterricht umsetzen, vielleicht kopieren, aber nicht mehr über den theoretischen Überbau nachdenken. Wir gieren ja alle nach der Praxis. Deswegen bin ich hier dabei, ich möchte aus dieser dreijährigen Isolation heraus und wieder über den Tellerrand herausschauen können. Insofern ist meine Kritik nicht grundsätzlicher Natur und auch manchmal von Nichtwissen bzw -können oder auch -verstehen beeinflusst.

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